Ökostrom, Biostrom – gar kein Strom? Stromverbrauch senken!

Ein Leben ohne Strom ist – ähnlich wie ein Leben ohne Plastik – wohl vorerst nicht umzusetzen. Aber man kann bewusster mit Energie umgehen. Zwei Grundregeln im Umgang mit Strom und Energie sind zum einen ökologisch vertretbar im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils und sparen sogar noch Geld! Richtig: Öko + Geld sparen funktioniert auch gemeinsam!

Grundregel 1: Strom sparen

Die wichtigste Grundregel beim nachhaltigen Umgang mit der Umwelt ist Stromsparen! Und Strom sparen ist nicht schwer – allerdings steht uns meist die Bequemlichkeit im Weg.

Warum nicht einfach mit Steckerleisten abends beim Zubettgehen alle ungenutzten Geräte stromlos schalten? Wir sprechen hier also nicht von Einbußen bei der Lebensqualität durch Stromsparen – lediglich die Stromfresser im Standby Modus können mit einem Tritt oder Klick auf der schaltbaren Steckdosenleiste den Stromverbrauch senken.

Man muss nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und nachts kein Licht mehr anmachen – aber durch einen bewussten Umgang mit Strom und Energie sind hier einige Euro pro Jahr locker drin!

Grundregel 2: Ökostrom verwenden

Den Stromverbrauch komplett auf Null herunterzudrehen ist Utopie! Aber durch Einsparungen, Analyse von Stromfressern und Ausschalten der letzteren kann der Energieverbrauch von jedem reduziert werden.

Als bewusster und nachhaltig lebender Mitmensch solltet ihr Euch auch Gedanken machen, wo Euer Strom herkommt!

Aus der Steckdose? Ja, iss klar! ;)

Aber ihr habt die Wahl – ihr müsst nicht bei einem großen Stromkonzern den billigsten Tarif mit 100 Prozent Strom aus Kernkraft verwenden. Heutzutage gibt es viele Anbieter von Ökostrom. Ökostrom wird NICHT aus Erdöl, Kohle oder in Atomkraftwerken gewonnen – Ökostrom nutzt Wasser, Wind, Sonne und nachwachsende Rohstoffe.

Klar – Ökostrom ist meist ein bisschen teurer – aber gerade bei einem reduzierten Stromverbrauch gibt es sogar Öko-Stromtarife die tatsächlich günstiger sind als der “normale Strom”.

Wer beide Grundregeln beherzig – einerseits Strom sparen und Anbieter von Ökostrom nutzt, der kann hier durchaus sowohl Geld sparen als auch der Umwelt etwas Gutes Tun!

Und Stromanbieter wechseln ist nicht schwer – im Internet findet ihr ne Menge Vergleichsportale!

2 comments

  1. Hallo, der Beitrag hat mir gut gefallen, aber ich bin der Meinung das es zwar nicht schwer ist seinen Anbieter zu wechseln. Es gibt aber auch viele negative punkte beim wechsel des Stromes. Wie zum Beispiel: man hängt bei manchen Anbietern sehr lange in der Warteschleife was manchmal einem zum platzen bringt. Die Tipps hier in diesem Artikel finde ich sehr gut, die man auch in der Tat umsetzen kann, wenn man wie im Text beschrieben ist nicht bequem ist.

    1. Hi Christine,
      danke für dein Kommentar.
      Bezüglich deiner Anmerkungen über den möglicherweise anstrengenden Anbieterwechsel: selbst habe ich 5 Jahre meinen Strom bei Lichtblick bezogen und habe nun problemfrei gewechselt zu eprimo und das völlig ohne Warteschleife oder ähnlichem Nervtöter. Alter Anbieter gekündigt, neuer Vertrag bei neuem Anbieter und schwupps war alles geritzt. Daher würde mich interessieren, was du genau meinst mit Warteschleife oder Ähnlichem. Falls du vor hast zu einem Ökostromanbieter zu wechseln und Tipps oder Hilfe benötigst, schreib mir doch eine E-Mail und vielleicht kann ich dir hier helfen.

      Natürliche Ökogrüße
      Sabrina (at sabrinature.com)

Kommentar verfassen